Hilarilied

Da wo der Rheinfall rauschet

links oben an dem Strand

steht Schloss und Kirche Laufen

wohl überall bekannt.

Da wohnte einst ein Fräulein

ein adeliges Blut

beliebt bei allen, gross und klein

Denn sie war seelengut.

 

Tra - La - La  usw.

 

Sie hatte grosse Güter

und einen prächtigen Wald

drum wollte einst ein Ritter

sie haben mit Gewalt.

Er kam mit seinen Knappen

umzingelte das Schloss

jedoch mit seinen Waffen

abziehen musst er doch.

 

Das Schlossfräulein erst hatte

die Bauern alarmiert

die kamen schnell und hatten

die Räuber abgeschmiert.

Sie dankt den Bauern allen

den Knechten, jung und alt

verschenkte ihnen später

den schönen Kohlfirstwald.

 

Drum feiern wir Hilari

an jenem Jahrestag

wo einst die gute Berta

den Wald verschenket hat.

Und ihr allein zu Ehren

wird tanzet und maskiert.

Es soll sich keiner wehren

wir sagen s’ist passiert.

 

Und für den bösen Ritter

gilt der Hilarimann

er wird am End des Festes

verbrannt an einer Stang.

Denn wär er nicht geflohen

samt seinem wilden Tross,

so hätten unsere Ahnen

erhängt ihn auf dem Schloss.

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