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Nachweise der Hasenpest im Zürcher Weinland

28. September 2021

Vorsicht Hasenpest!

Die Tularämie wird landläufig auch Hasenpest genannt. Es ist eine auf den Menschen übertragbare bakterielle Infektion (Zoonose).Meistens betrifft die Krankheit kleine Nagetiere und Hasen.

Erneute Nachweise der Hasenpest bei Feldhasen im Zürcher Weinland zeigen, dass der Erreger nach wie vor in unserer Kulturlandschaft immer wieder bei Hasen und anderen Kleinnagern auftritt.

Tiere, die an der Hasenpest erkrankt sind, haben kein typisches Fluchtverhalten mehr. Sie sind sehr apathisch und haben keinerlei Scheu mehr vor Menschen.

Auch Menschen können an der Hasenpest erkranken
Infektionen des Menschen mit dem Erreger der Tularämie sind zwar sehr selten, aber sie kommen vor. Der Mensch kann sich durch direkten Kontakt mit erkrankten Tieren oder mit Ausscheidungen, Blut und Organen infizierter Wildtiere anstecken. Auch eine Infektion durch Inhalation von erregerhaltigem Staub oder Zeckenstichen, ist möglich. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist nicht bekannt.

Grippeähnliche Symptome
Bei dem Erreger der Tularämie handelt es sich um ein Bakterium. Nach der Ansteckung, in der Regel nach 3-5 Tagen, tritt bei Menschen meist hohes Fieber auf. Je nach Ausprägung des Erregers können auch Geschwüre oder eitrige Entzündungen, sowie Lymphknotenschwellungen entstehen. Zudem können Symptome wie Luftnot, Bauchschmerzen oder Durchfall hinzukommen.

So verhalten Sie sich richtig:

  • auf keinen Fall Wildtiere oder deren Kadaver berühren
  • Hunde sofort an die Leine nehmen
  • Standort mit nötigem Abstand markieren
  • Meldung an den örtlichen Jagdaufseher oder an die Polizei 117
  • Wenn möglich warten, bis der Jagdaufseher eintrifft


Vielen Dank für Ihre Mithilfe
Jagdgesellschaft Kohlfirst

Hasenpest